Bodenarbeit

Bodenarbeit

   Aus Holzstangen oder Cavaletties ein "U" formen. Anschließend das Pferd hineinführen, anhalten und wieder rückwärts raustreten
                                             lassen. Das "U" dient dabei dem Pferd als optische Begrenzung.
   Wem diese Übung zu leicht erschein, der kann sie einfach umdrehen - rückwärts rein und vorwärts raus. Auch dabei kann man noch gut variieren, z.B. indem man
    man das Pferd im rechten Winkel zum "U" stellt und dann versucht, es rückwärts "einzuparken".
Seitengänge:
Auf der rechten Hand an der linken Pferdeseite führen (also auf dem Reitplatz zwischen Bande und Pferd). Am Ende einer kurzen Seite das Pferd aufmerksam machen und dann schräg aus der Ecke (Winkel von 45°) auf die Bande zuführen, am Strick oder am Zügel leicht nach innen (hier: dem Menschen zugewandte Seite) stellen, ein passendes Komando geben (z.B. "Seit") und mit der Gerte leicht an der Flanke touchieren, wobei man darauf achtet, selbst auf dem Hufschlag zu bleiben und weiterzugehen. Manchmal hilft es auch, wenn man selbst seitwrts geht - das Pferd ahmt dann leicht nach. Kommando und Gertenhilfe können bei Bedarf wiederholt werden.
Nach 1-2 Fehlversuchen sollte es aber klappen. Loben nicht vergessen !

Seitengänge 2:
Versuche Vorhand und Rückhand getrennt zu verschieben d.h. mit der Hand immer stärker werdenden Druck auf die Vorhand geben. Sobald man eine Antwort vom Pferd bekommt - (Schritt mit den Vorderbeinen) - loben und auf gleiche art die Rückhand verschieben.
Es ist wichtig, das der Druck gesteigert wird... wenn es beim ersten Mal mit viel Druck geht, geht es beim zweiten Mal bestimmt schon mit weniger.

Tor mit Flatterbändern:
Man muß dazu ein Tor aus Holzlatten aufbauen und oben muß man breite Plastikbander aufhangen. Dann muß man das Pferd langsam durchgehen. Vor allem wenn der Wind weht ist diese Aufgabe fur das Pferd oft erschreckend. Dabei sollte man viel Geduld haben! 

Flattergasse:
Zu dieser Aufgabe muß man Pfosten beliebiger Große in den Abstanden von 2-5 Meter in den Boden schlagen. Dann spannt man von Pfosten zu Pfosten breite Plastikbänder. An diese tut man wieder kleine Stucke von dem Plasikband in den Abstanden von ungefahr 30-50 cm. Das bildet dann eine Flattergasse.

Irrgarten:
Zwei etwa 4m lange Rundhölzer bilden die Seiten. Dazwischen werden 4 Zweimeterstangen quer so eingepasst, dass abwechselnd Durchgänge entstehen. Vorsichtig und langsam wird das Pferd hindurch geführt. Es muss sich von rechts nach links und umgekehrt biegen, damit es durch die Engpässe kommt. Falls es gegen eine der Stangen tritt, wiederholt man die Übung. Auf keinen Fall darf man das Pferd bestrafen oder mit ihm schimpfen. Diese Übung erfordert von Mensch und Pferd sehr viel Geduld! 

Hohle Brücke:
Auf 2 Kanthölzer werden dicke Bretter genagelt und längs auf die Erde gelegt. Beim Darüberlaufen entsteht ein hohles Hufgetrappel, wie beim Überqueren einer richtigen Holzbrücke. Pferde erschrecken dabei leicht. Sie sollen die Angst davor verlieren.

Häuschen:
Aus einigen am besten bunten und für das Pferd interessanten Gegenständen (zum Beispiel Eimer, Springblöcke,
Tonnen usw.) einen Kreis oder ein Viereck bauen, das an einer Stelle offen ist, so dass das Pferd hinein kann. Dann muss das Pferd ruhig in diesem "Häuschen" stehen bleiben, bis man einmal aussen herum gelaufen ist. Lob nicht vergessen! Besonders schwierig wird es, wenn man Futtereimer benutzt...

Balance:
Man legt zwei Strohballen parallel zueinander auf den Boden und eine runde Stange darüber (bei sehr nervösen Pferden kann man ein flaches Brett benutzen.) Nun steht man auf den einen Strohballen und hält das Pferd rechts. Wenn das Pferd ruhig steht geht man über die Stange (man kann sich am Pferd festhalten), führt das Pferd um den Strohballen herum und geht wieder zum anderen Strohballen zurück. Nicht vergessen: Man darf den Boden nicht berühren und man muss das Pferd immer mitführen.

Verbeugung:
Man stellt sich neben das Pferd. Man hält eine Belohnung in der Hand und bringt das Pferd dazu dem Leckerbissen zu folgen. Nun bringt man das Pferd dazu dem Leckerbissen bis zwischen die Beine zu folgen. Wenn das Pferd rückwärts geht kann man diese Übung nicht machen.

Schlüsselloch:
Man stellt drei Hütchen im Dreieck auf. Nun muss man das Pferd dazu bringen dass es rückwärts zwischen zwei Hütchen durch ,um das dritte Hütchen herum wieder zwischen die ersten Hütchen geht. Wenn das Pferd vorwärts geht oder ein Hütchen umschmeisst gibt es Punkteabzug.



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